Aktuelles

Hier berichten wir über aktuelle Themen rund um Haus & Garten sowie Zäune & Pfähle.
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Tipps zum Zaunkauf für Ihren geliebten Vierbeiner


natur-zaun Hundezaun
Hundezaun natur-zaun

In der Corona-Pandemie sind viele auf den Hund gekommen: Der treue Vierbeiner animiert Bewegungsmuffeln zum täglichen Spaziergang und ist ein sozialer Gefährte in kontaktarmen Zeiten. Bevor der Hund einzieht, muss man sich über Pflege, Erziehung, Futter und medizinische Versorgung informieren. Wichtigste Tipps von Anschaffung bis Impfung gibt es in dieser Broschüre vom Deutschen Tierschutzbund. Die Tierschutz Hundeverordnung regelt gesetzlich die Anforderungen für das Halten von Hunden.

Wer ein eigenes Grundstück hat, benötigt einen Zaun, damit der Hund nicht wegläuft und er sein sicheres, abgestecktes Territorium hat, wo er sich frei bewegen kann. Zudem schützt der Zaun den Vierbeiner vor anderen Tieren oder dem Straßenverkehr.

Ein Staketenzaun aus unbehandeltem Kastanienholz ist eine geeignete Zaunvariante für das fellige Haustier. Der Zaun mit den hübschen Hölzern ist nicht nur praktisch, er hat auch Stil und ist 100 Prozent ökologisch.

Wie hoch sollte der Zaun für Hunde sein?

Die Höhe des Zauns ist der Hundegröße angepasst, das heißt: Der Zaun sollte etwa dreimal so hoch wie der Hund sein. Golden Retriever, Labrador Retriever oder Irish Setter haben eine durchschnittliche Widerristhöhe von 50 bis 60 Zentimetern – der Zaun sollte daher entsprechend mindestens 1,50 Meter hoch sein. Kleine Rassen wie Chihuahuas, Havaneser, Malteser, Beagle oder Dackel sind etwa 40 Zentimeter groß, für sie ist eine Zaunhöhe von 1,20 Metern ausreichend. Der Lattenabstand des Staketenzauns sollte nicht mehr als fünf Zentimeter betragen, damit der Hund nicht mit der Schnauze stecken bleibt. Auch das Gewicht des Tieres muss mitbedacht werden: Der Zaun muss gut im Boden verankert und fest gespannt sein. Damit sich das Tier nicht verletzt, dürfen keine Drahtenden oder scharfe Kanten vorhanden sein.

Warum ist ein Staketenzaun als Hundezaun geeignet?

Der Staketenzaun ist stabil, schnell aufgebaut, gesundheitlich unbedenklich und passt zu jeder Gelände- und Gartenart. Er besteht aus gespaltenen, leicht angespitzten Kastanienhölzern, die je nach Zaunhöhe zwei- bis fünffach fest verdrahtet sind. Zaunhöhen und Abstände zwischen den einzelnen Staketen sind variabel wählbar. Je nach Tiergröße gibt es den Zaun in den Höhen von ein bis zwei Metern. Die Abstände der mit Draht verbundenen Einzelhölzer betragen zwei bis drei Zentimeter sowie vier bis fünf Zentimeter.

Staketenzäune aus französischem Kastanienholz sind qualitativ hochwertig: Der natürliche Gerbsäuregehalt dieses Holzes macht den Zaun besonders witterungsbeständig und gegen Pilzbefall und Schimmel resistent. Das Holz muss deshalb nicht mit chemischen Holzschutzmitteln behandelt werden. Für eine lang anhaltende Standfestigkeit, sollten auch die Zaunposten aus Kastanienholz sein. Durchschnittlich ist der Zaun aus Edelkastanienholz rund 20 Jahre haltbar – das Lebensalter erreichen nur die wenigsten Hunde.


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Neu im Sortiment
Hülse zur Montage von Holzpfählen an Mauerscheiben / L-Steinen


L-Steinhülse von natur-zaun

Wie montiert man Pfähle stabil, platzsparend und dauerhaft an einer Mauerscheibe oder L-Steinen?

Dieser Herausforderung haben wir uns gestellt und eine spezielle Hülse entwickelt.

Die Befestigung der Hülse erfolgt auf der Rückseite und der oberen Kante der Mauerscheibe bzw. des L-Steins. Die Fixierung an mehreren Stellen sorgt für eine solide Standsicherheit.

Unsere naturgewachsenen Kastanienpfähle haben wir optimal auf die Hülse abgestimmt: Einseitig abgefräst, passen die Pfähle genau in die Hülse.

Die Kombination der Hülse mit unseren Kastanienpfählen ist die ideale Trägerkonstruktion zur Montage unserer Naturzäune an Mauerscheiben / L-Steinen.


Was sind L-Steine?

Grundstücke und Gärten sind oft mit massiven L-Betonsteinen eingefasst. Die L-Steine werden auch als Winkelsteine, Winkelstützen oder als Mauerscheiben bezeichnet. Die l-förmige Bodenplatte ragt in den Grund bzw. steht auf einem festen Fundament. Es gibt die Steine in verschiedenen Höhen und Stärken. Aneinandergereiht ergeben sie eine robuste Betonmauer.
Die Winkelsteine sind geeignet, um Hänge zu stützen oder Höhenunterschiede auszugleichen, z.B. an Terrassen, Hochbeeten, Garageneinfahrten oder Gartengrundstücken. Der abgewinkelte Fuß des Steins ragt in den Boden, die glatte Betonfläche zeigt nach außen.

L-Steinhülse von natur-zaun

Wie wird die Pfostenhülse an einem L-Stein montiert?

Mit der passenden L-Steinhülse kann man Holzpfosten für einen Staketenzaun oder unseren Sichtschutz aus Heidekraut stabil und platzsparend aufbauen.

Die Montageschritte im Einzelnen:

1.    Hülse auf den Kantenstein aufsetzen, so dass die obere und seitliche Metallplatte sich genau an den L-Stein anpassen.

2.    Löcher an den 4 Aussparungen der unteren Metallplatte (25 cm lang, 12 cm breit) bohren.

3.    Löcher an den 2 Aussparungen der oberen Aufnahmeplatte auf dem Kantenstein bohren.

4.    Alle Bohrlöcher entstauben und mit einer Klebe- und Dichtmasse auffüllen. So kann kein Wasser eindringen und ein Abplatzen des Betons nach Frosttemperaturen verhindert.

5.    Dübel einführen und fest verschrauben.

6.    Den abgefrästen Pfahl in die Hülse stecken und anschrauben.

Die L-Steinhülse ist verzinkt und für runde Pfähle mit einem Durchmesser von ca. 80 mm geeignet. Es gibt Pfahl und L-Steinhülse im kompakten Set in den Pfostenlängen 80 cm bis 200 cm. Die Hülse ist auch ohne Pfahl in unserem Shop erhältlich.

Für einen Staketenzaun sollte der Abstand zwischen den Zaunposten nicht mehr als 1,50 m betragen.

Dieser Link führt zu unserem Montagevideo.

huehner

Her mit den Hühnern!

Hühner sind Nutz- und Haustiere zugleich. Kein Wunder, gibt es immer mehr Freunde des Federviehs. Wissenswertes rund um Hahn und Henne.

Staketenzaun als Hühnerzaun

Ein Huhn kommt selten allein. Denn die Tiere fühlen sich nur in der Herde richtig wohl. Drei müssen es mindestens sein. Ist ein Hahn dabei, sollten es vier Hennen sein. Hähne strukturieren das soziale Untereinander in der Gruppe. Der Hahn ist quasi der Boss und sorgt für Ordnung in der Truppe. Zur Eierproduktion braucht es keinen Hahn.

Der Hype ums Huhn ist nicht nur in der Selbstversorgung mit Eiern begründet. Eine Hühnerschar im eigenen Garten verbreitet das Flair von Landleben. Man schaut den geselligen Tieren, die den ganzen Tag emsig umherlaufen, gerne zu, das entspannt oder erdet das Gemüt.
In der sozialen Hühnergesellschaft herrscht übrigens eine strenge Rangordnung nach Größe, Status oder Alter. Es kommt selten vor, dass ein Huhn davonläuft, denn die Herdentiere bleiben immer in der Nähe ihrer Artgenossen.

Welches Huhn soll es sein?

Es gibt weit über 100 Hühnerrassen. Einen Überblick können Sie sich hier beim Bund Deutscher Rassegeflügelzüchter verschaffen.
Beliebt sind etwa Altesteirer, Amrock, Araucana, Zwerg-Barneveldedr, Brakel, Friesen, Hamburger, Rheinländer oder Sunheimer. Die Rassen unterscheiden sich nach Größe, Legeverhalten oder Charakter.

Was brauchen Hühner?

  • Bei Grünauslaufhaltung mindestens eine Fläche von 30 Quadratmetern pro Tier
  • Bei Gehegehaltung mindestens 10 bis 15 Quadratmeter Fläche pro Tier
  • Platz zum Scharren
  • Stall mit Schlafstange, Legenestern und Kotbrettern – ohne Zugluft und trocken
  • Futter- und Wassertrog
  • Unterschlupf
Sie können Hühner frei im Garten laufen lassen oder sie in einem Gehege halten. Für beides brauchen Sie zum Schutz der Tiere einen Zaun.

Manches muss man aber auch vor den Hühnern schützen: Etwa das frisch angelegte Saatbeet oder die reifen Erdbeeren.

Welcher Hühnerzaun ist der richtige?

Es gibt zahlreiche Zaunmodelle: Maschendraht, Volieredraht, Netze, Stabmatten. Diese sind meist aus Plastik oder Metall. Wenn Sie nach einer stabilen, hübschen Holzvariante für Ihren Zaun suchen, dann ist unser Staketenzaun eine gute Wahl.

Wichtig ist ein geringer Raum zwischen den einzelnen Staketen (Lattenabstand) von 2 bis 3 Zentimetern. Die Zaunhöhe hängt von der Hühnerrasse ab, denn einige können nicht nur flattern, sondern auch fliegen.
Und denken Sie auch an den Fuchs. Freund Reineke lässt sich von einem Meter Höhe nicht aufhalten. Sollte es in der Nähe Füchse geben, empfehlen wir eine Zaunhöhe von mindestens 1,75 Metern .

Was ist bei der Hühnerhaltung rechtlich zu beachten?

Es gibt für alles Regeln – auch für die Hobby-Hühnerhaltung – und das ist gut so. Sollten Sie zur Miete wohnen, werfen Sie erstmal einen Blick in den Mietvertrag, ob Tierhaltung erlaubt ist. In reinen Wohngebieten kann es sein, dass Nutzierhaltung untersagt ist, daher ist die Nachfrage bei der Baubehörde auf alle Fälle ratsam.

Der Gang zum Veterinäramt ist Vorschrift: Denn jedes Tier muss gemeldet sein. Dabei geht es um den Tierschutz. Wichtig ist die Registrierung von Hühnern vor allem auch wegen der Vogelgrippe, falls diese im Umlauf ist.
Alle wichtigen Fragen zur Vogelgrippe werden auf dieser Seite der Bundesregierung erklärt.

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Blühwiese für Bienen

Bienen sind lebenswichtig und bedroht. Schaffen Sie mit einer Blumenwiese eine wichtige Nahrungsquelle für die Bestäuber.

Blühwiese für Bienen, natur-zaun

Warum sind Bienen lebenswichtig?

Bienen brauchen unsere Hilfe. Klimawandel, Monokulturen und Schädlinge machen den Bestäubern schwer zu schaffen. Sie müssen nicht gleich zum Imker werden. Schaffen Sie mit bunt blühender Balkon- und Gartenbepflanzung eine lebenswichtige Nahrungsquelle für Honig- und Wildbienen. Sie können zudem Insektenhotels als Quartiere aufstellen. Höhle Stängel, Ziegelsteine oder Hölzer mit Bohrlöchern sind ebenfalls gute Nisthilfen.

Bienen bestäuben Kultur- und Wildpflanzen. Ohne sie gäbe es weder Obst und Gemüse noch ein funktionierendes Ökosystem. Schätzungen gehen davon aus, dass 75 Prozent der globalen Nahrungsmittelpflanzen von der Bestäubung durch Bienen abhängig sind. Auch windbestäubende Pflanzen wie Raps und Erdbeere sind auf die Pollenverteilung der Insekten angewiesen. Bienen sind damit für Menschen und Tiere lebenswichtig.
Laut dem Deutschen Imkerbund fliegt eine Honigbiene bis zu 30-mal am Tag aus. Bei jedem Flug besucht sie bis zu 300 Blüten. Ein Bienenvolk kann im Sommer eine Stärke von 50.000 bis 80.000 Bienen erreichen, die Millionen von Blüten aufsuchen.

Weltbienentag am 20. Mai

Weil die Biene bedroht ist, hat die Generalversammlung der Vereinten Nationen den 20. Mai als Weltbienentag ausgerufen. Die Weltgemeinschaft erinnert damit an die existenzielle Bedeutung der Biene für die Menschheit. Sie warnt vor dem Rückgang der Bienenpopulation und ruft zum drängenden Schutz der Bienen auf.

Schaffen Sie im Garten oder Balkonkasten eine Nahrungsquelle für Bienen!

Die Samenmischung „Blumenwiese Bienen“ enthält Saatgut für Blüher, die Bienen besonders anzieht: Margerite, Klatschmohn, Wegerich-Natternkopf oder Gewöhnlicher Hornklee. Diese Arten produzieren reichlich Nektar und Pollen und sind ein erstklassiges Menü für die nützlichen Helfer.

So legen Sie eine Blumenwiese mit unseren Saatmischungen an

  • Grenzen Sie die Fläche der Blühwiese für die Blumenmischung ein.
  • Entfernen Sie Unkraut.
  • Graben Sie den Boden etwa zehn Zentimeter tief um.
  • Verdichten Sie den Boden mit einer Walze oder lassen Sie den Boden einige Tage ruhen.
  • Rauen Sie die Bodenoberfläche mit einem Rechen etwas auf.
  • Mischen Sie den Inhalt der Packung in einem Gefäß gut durch.
  • Sähen Sie das Saatgut aus – achten Sie darauf, dass es nicht zu windig ist.
  • Harken Sie den Samen leicht, wenige Millimeter, in den Boden. Der Samen sollte mit Erde umschlossen sein.
  • Befeuchten Sie die Fläche in den folgenden 10 Tagen.
  • Freuen Sie sich auf die herrliche Blumenwiese, die schon bald erblühen wird.

Tipp: Um die Wiese für das Folgejahr gut zu erhalten, sollte sie Ende September ohne Grasfangbehälter 10 cm über dem Boden abgemäht werden.

Blütezeit: 6 bis 8 Wochen nach der Aussaat, ab April im zweiten Jahr

Blühdauer: 3 Monate

Wuchshöhe: 70–80 cm

Der Inhalt von einem Paket reicht für ca. 7m² Fläche.


Heidekraut

Natürlicher Sichtschutz aus Heidekraut

Heidekraut ist als Sichtschutzzaun in Deutschland noch wenig verbreitet. Das könnte sich bald ändern, denn der Öko-Zaun aus Frankreich überzeugt durch seine Vorteile: Das Material ist blickdicht, nachhaltig, pflegeleicht, unverwüstlich und stylisch.


Herkunft und Eigenschaften des Heidekraut-Sichtschutzes

Die Besenheide für den Sichtschutzzaun wird in der Nähe von Bordeaux aus den Pinienwäldern herausgeschnitten. Dort gibt es ein besonders starkes Vorkommen an Heidekraut, das beständig nachwächst. Händisch zu Matten gebunden, wird es zu verschieden großen Zaunelementen weiterverarbeitet.

Im Gegensatz zu den Sichtschutzklassikern Bambus und Weide, ist das Heidekraut besonders witterungsbeständig. Es splittert keine Rinde ab und auch die natürlich rötlich-braune Farbe bleibt dauerhaft erhalten.

Die fasrig hölzerne Struktur des Materials bietet vielen Insekten ein Zuhause. Aufgrund der Dichte mit einer Stärke von zirka acht Zentimetern ist der Sichtschutz zudem schalldämpfend und windabweisend. Das getrocknete Material ist unbehandelt und wird nicht bewässert.

Montage eines Heidekraut-Sichtschutzes

Die Heidekraut-Elemente werden an eine stabile Trägerkonstruktion mit Spanndrähten angebracht.
Die Pfähle müssen ausreichend tief im Boden verankert sein. Damit auch die Konstruktion lange haltbar bleibt, werden robuste, witterungsbeständige Pfähle aus Robinen- oder Kastanienholz eingesetzt.
Für die Höhe eines Zauns gibt es Vorschriften, die von Ort zu Ort unterschiedlich sind. Die Auflagen sind beim kommunalen Bauamt abrufbar.

Hier können Sie ein Aufbauvideo abrufen.


Aufbauschema Sichtschutzzaun aus Heidekraut
Natürlicher Sichtschutz aus Heidekraut

Heidekraut ist ein natürliches Baumaterial


Die Witterungsbeständigkeit und Robustheit von Heidekraut kennt man schon lange: So wurde etwa der Dachfirst von vielen Reethäusern mit Heidekrautballen gedeckt.